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Dem Schweizer Wald eine neue Stimme gegeben.

Ein bald hundertjähriger Dachverband geht mit der Zeit.

Kunde

«Bäume haben etwas Wesentliches gelernt: Nur wer einen festen Stand hat und trotzdem beweglich bleibt, überlebt die starken Stürme».

Mit diesem Zitat eröffnet der Jahresbericht 2015 des Verbandes der Waldeigentümer im neuen Kleid. Diese Metapher charakterisiert die Geschichte der Organisation treffend. Ursprünglich als Verband «Waldwirtschaft Schweiz» gegründet, ist WaldSchweiz zusammen mit ihren Mitgliedern verantwortlich für ein Drittel der Fläche der Schweiz, die Ausdehnung unserer gesamten Waldfläche. Die Wälder werden bewirtschaftet von unterschiedlichen öffentlichen Körperschaften und privaten Eigentümern.

Zu Beginn stand primär die Forstwirtschaft und damit eine Branche im Zentrum, welche mit mehreren tausend Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber in unserem Land war. Heute ist die zentrale Aufgabe des Verbandes, die vielfältigen Ansprüche aller Nutzniesser des Waldes unter einen Hut zu bringen. Die Tätigkeiten umfassen Bereiche wie Kommunikation und Politik, Aus-und Weiterbildung, Betriebswirtschaft und weitere Aspekte, insbesondere das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie.

Markus Brunner sagt

Markus Brunner

Direktor, WaldSchweiz

«StuderGuldin können zuhören, sie wissen ganzheitlich zu analysieren und sie bieten Hand zu pragmatischen, massgeschneiderten Lösungen.»

Ausgangslage

Der Auftritt des Verbandes wurde zunehmend als unzeitgemäss beurteilt.

Im 2013 wurde auf nationaler Ebene ein Wettbewerb ausgelobt, um ein neues Logo für den Verband zu entwickeln. Der damalige Auftritt wurde in den 90er Jahren entwickelt, in seiner formalen Anmutung deutlich sichtbar.

Zusätzlich fanden wir bei unserer ersten Grobanalyse die Situation der Mitglieder vor: Sie sind in Kantonalverbänden organisiert – jeder mit eigenen Namen und eigenem Auftritt, dem nationalen Verband in keiner Weise angelehnt.

Herausforderung

Ein neues Logo wird die Situation nicht ändern.

Das Corporate Design war zu diesem Zeitpunkt nicht eindeutig und abschliessend geregelt und verursachte dadurch Interpretationsaufwand. Dies führte zu Mehraufwänden und verhinderte die dringend benötigte Agilität im Tagesgeschäft.

Der Wettbewerb forderte primär die Schaffung eines neuen Logos. StuderGuldin schlug jedoch zusätzlich eine neue Positionierung des Verbandes vor; strategisch, inhaltlich und in seiner Konsequenz auch visuell. Und rannte damit offene Türen ein.

Lösung

Der Verband muss die erste Stimme im Schweizer Wald werden!

Das Ziel musste sein, ein klares Statement zu setzen: «Der Wald, das sind wir. Wir sind täglich im Wald und kennen uns dort aus. Bei uns ist der Wald in besten Händen. Wir sind nicht mehr nur die Stimme der Waldwirtschaft. Sondern wir richten uns an alle Nutzergruppen des Waldes. Denn wir beschäftigen uns auch mit Themen wie Biodiversität, den vielfältigen Ansprüchen an den Wald sowie seine Leistungen, die weit über die des Holzlieferanten hinaus gehen.»

Tatsächlich arbeitete die Verbandspitze seit längerer Zeit an einer strategischen Öffnung hin zu weiteren Themen. Die Vorschläge von StuderGuldin fielen also exakt mit Vorhaben zusammen, die der Verband seit geraumer Zeit beschäftigte. Um die Themenführerschaft zu unterstreichen, schlug StuderGuldin gleich als erstes einen neuen Verbandsnamen vor, der so einfach wie konsequent erschien: WaldSchweiz.

Um die Mitglieder und Waldeigentümer auf diesen Weg mitzunehmen, führte der Verband mit der Unterstützung von StuderGuldin eine Umfrage durch, wie stark dieser tiefgreifende Umbau mitgetragen werde. Und ob die Mitglieder bereit wären, den Auftritt ihrer kantonalen Organisationen an der nationalen Strategie auszurichten, inklusive einer Namensänderung in beispielsweise WaldZug, WaldSchwyz oder WaldGlarus. Ein Unterfangen, das nicht nur Statutenänderungen, sondern einen kompletten Neuauftritt mit umfassenden Änderungen bis hin zum Eintrag im Handelsregister nach sich ziehen würden.

18 Monate nach Projektstart beschloss die Vollversammung formell und ohne Gegenstimme die Namensänderung des nationalen Verbandes zu vollziehen. Ab sofort trat der Verband im unterdessen fertig entwickelten Markenauftritt auf. Alle Kantonalverbände erklärten sich zudem bereit, den neuen Auftritt bis zum 100-jährigen Verbandsjubiläum 2021 vollständig zu übernehmen. Mehr als die Hälfte der Kantonalverbände begann mit der Umsetzung nur wenige Monate später. Ihnen wurde ein Baukastensystem mit unterschiedlichen Vorlagen zur Verfügung gestellt, um die Umstellung möglichst effizient zu unterstützten.

Kundenfeedback

Der Weg zu einem modernen und vor allem einheitlichen Erscheinungsbild von Dachverband und Mitgliedern bedeutet einen Meilenstein für unsere Organisation. Die neue Corporate Identity verschafft den Waldeigentümern eine Stimme und mehr Aufmerksamkeit.

Was wir an der Zusammenarbeit mit StuderGuldin besonders schätzen: sie können zuhören, sie wissen ganzheitlich zu analysieren und sie bieten Hand zu pragmatischen, massgeschneiderten Lösungen.

Markus Brunner, Direktor WaldSchweiz

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